Am Dienstag, 25. Februar, bis Donnerstag, 27. Februar, finden die Kanal- und Schachtsanierungen in der Gersthofener Straße statt.
Die Sanierung der Hauptkanalleitungen und der Schächte wird mit dem sogenannten grabenlosen Schlauchlining-Verfahren durchgeführt. Der Vorteil dieses Verfahren ist, dass die Straßenkörper nicht aufgegraben werden müssen. „Die Bauzeit ist somit unschlagbar kurz“, so ZBH-Chef Michael Lauche.
Und so funktioniert‘s: In einem sanierungsbedürftigen Abwasserkanal wird ein Schlauch eingezogen, der sich von innen an die bestehende Rohrinnenwand legt. Damit er sich gut an die Rohrinnenwand anschmiegt, wird er prall mit Wasser oder Luft gefüllt. Die verwendeten Schläuche (die sogenannten Liner) sind mit Harz imprägniert. Das Besondere: Das Material reagiert mit Wärme, Dampf oder Licht und härtet so aus. Wie der ZBH mitteilt, kann es dabei zu Geruchsentwicklungen kommen, die nicht gesundheitsschädlich sind. Ist der Liner vollständig ausgehärtet, hat er sich in ein vollwertiges Rohr verwandelt, welches den sanierungsbedürftigen Kanal wieder für die nächsten Jahrzehnte ertüchtigt hat.
Nach dem Einbau des Schlauchliners erfolgen noch tageweise Nacharbeiten, wie die Anbindung der Hausanschlussleitungen und die Sanierung der Schächte in den Gehwegen und Fahrbahnen. Hierfür kann es notwendig werden, nochmals vereinzelt tageweise Halteverbote einzurichten, um den Zugang zu den Schächten zu ermöglichen.
Für die gesamte Maßnahme erfolgt eine Vollsperrung der Gersthofener Straße für den Durchgangsverkehr, mit Sackgassenregelung. Die Umleitung erfolgt über den Lipper Weg bzw. die Hiberniastraße. Des Weiteren werden Halteverbote eingerichtet. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist in der Regel bis zur Baustelle (LKW) gewährleistet. Die Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die im Zusammenhang mit der Baustelle aufgestellten Verkehrs- und Hinweisschilder zu beachten und zu befolgen.
Die Ausführung der Sanierungsarbeiten erfolgt durch die Firma Diringer & Scheidel Rohrsanierung.
Wir bedauern die durch die Bauarbeiten entstehenden Beeinträchtigungen und bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Bei weiteren Fragen und Unklarheiten steht der zuständige Bauleiter, Herr Kettler, selbstverständlich vor Ort sowie telefonisch unter der Rufnummer (02365) 99 6620 und per E-Mail an kettler@abwasser-marl.de zur Verfügung.