Zentraler Betriebshof der Stadt Marl

ZBH startet erneutes Bepflanzungs-Projekt mit Schülern

04.03.2026

Bereits im letzten Jahr hat der Zentrale Betriebshof der Stadt Marl (ZBH) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Glück-Auf-Schule erfolgreich Bäume und Sträucher im Arenbergischen Forst gesetzt. In den nächsten zwei Wochen werden weitere 3200 Bäume als Schulprojekt gepflanzt.

Bei der Aktion kommen unter anderem Esskastanien, Hasel, Vogelkirsche, Stieleiche, Winterlinde und Weißdorn zum Einsatz. „Die Schülerinnen und Schüler helfen auch dieses Mal wieder tatkräftig mit und lernen dabei etwas über Natur und Wälder“, erklärt Maike Willuweit, Forstwirtschaftsmeisterin des ZBH. Neben der Bepflanzung stehen vor allem für die jüngeren Schülerinnen und Schüler Tannenzapfenwerfen, Tier-Memory und ein Baumscheibenlauf, bei der die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen gegeneinander eine Strecke mit Baumscheiben überwinden müssen, auf dem Programm. „So wollen wir den Kindern die Natur auch spielerisch näherbringen“, so Willuweit.

Schon im letzten Jahr fand die Aktion der Glück-auf-Schule positiven Anklang. Denn die 200 Schülerinnen und Schüler wollen etwas gegen den Klimawandel tun: Wetterextreme wie Hitze, Trockenheit, Gewitterstürme und starke Niederschläge nehmen auch in Marl zu. Da die Forstwirtschaft sehr stark vom Klima abhängt, ist es wichtig, die Wälder möglichst gut an die sich ändernden Umweltbedingungen und Wetterextreme anzupassen. „Dabei sind naturnahe Wälder mit einer großen Vielfalt an Strukturen und überwiegend standortheimischen Baumarten am besten für die Zukunft gewappnet“, so Willuweit.

Wälder können sich nicht mehr aus eigener Kraft anpassen, somit kommt dem Waldumbau, hin zu stabileren Mischwäldern, eine besondere Bedeutung zu. „Wenn der Waldbesitzer dabei vor allem auf stand- ortheimische Baumarten setzt, macht er nicht nur seinen Wald fit fürs Klima von morgen, sondern stärkt auch die Widerstandskraft der Lebensgemeinschaften im Wald, die auf diese heimischen Baumarten angewiesen sind“, ergänzt Willuweit.

Neben der Bepflanzung stehen vor allem für die jüngeren Schülerinnen und Schüler Tannenzapfenwerfen, Tier-Memory und ein Baumscheibenlauf auf dem Programm.

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